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Neue Steuer: Rumänien will Geld von Erste und RBI

Insider Nº369 / 18 19.12.2018 News

Rumänien möchte eine neue Bankensteuer (neben einer Steuer für Energie- und Telekom-Unternehmen) einführen. Sie soll über die Interbanken-Raten berechnet werden. Es wundert mich nicht, dass die Aktien der Erste Group Bank AG (zuletzt minus acht Prozent) und der Raiffeisen Bank International AG (minus vier Prozent) bei dieser überraschenden Nachricht gleich ordentlich an Wert verloren haben.

Immerhin beträgt die Bilanzsumme der rumänischen Erste-Tocher Banca Comerciala Romana 15,48 Milliarden Euro und der Raiffeisen-Tocher 8,8 Milliarden Euro. Das ist je mehr als sechs Prozent der gesamten Bilanzsumme der beiden Banken. Ich habe gelesen, dass sich die rumänische Abgabe auf 0,9 Prozent der Bilanzsumme belaufen könnte.

Jetzt bin ich gespannt, ob der rumänische Finanzminister Eugen (Teodorovici) damit bei der bevorstehenden Abstimmung durchkommt. Analysten rechnen mit einem Einspruch der rumänischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank. Der rumänische Präsident spricht sogar von Chaos. Ich halte dich auf dem Laufenden.

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