US-Investor will raus: Addiko Bank überlegt Börsengang

Insider Nº162 / 19 11.6.2019 News

Dass die Addiko Bank AG an die Börse in Wien will, hat mich zwar etwas überrascht. Gerüchte über einen möglichen Ausstieg des US-Investors Advent International Corporation (hält über AI Lake 80 Prozent an der Bank) mittels Verkauf oder Börsengang (lies hier nach) gibt es aber seit Oktober 2018. Anscheinend wollte niemand kaufen.

Ich frage mich ja, welche institutionellen Investoren bei diesen Aktien zugreifen werden? Als Zuckerl werden Dividendenzahlungen in Höhe von insgesamt 40 Millionen für 2019 und 2020 Euro angeboten, die aus den Rücklagen bedient werden sollen. Außerdem habe ich auf Bloomberg gelesen, dass es 2020 eine Sonderdividende in Höhe von 60 Millionen Euro geben soll. Klingt für mich nicht sehr nachhaltig, sonder eher nach einem Abschiedsgeschenk an US-Investor Advent.

Zur Erinnerung: Die Addiko Bank AG ist aus dem Balkangeschäft der Hypo Alpe Adria hervorgegangen. Details über den Börsengang gibt es noch keine. Ich vermute, dass die Ankündigung ein Stimmungstest ist und den Pitch um die begleitende Bank anheizen soll. Ich habe gehört, dass unter anderem Erste Group Bank AG, Citigroup und Goldman Sachs um das IPO rittern. Immerhin: Den Turnaround hat die Bank 2017 geschafft und ein Rating von Moody’s gibt es seit April 2019 auch.

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