FMA ist strenger: Bafin-Mitarbeiter zockten mit Wirecard

Insider Nº402 / 20 7.9.2020 News

Der Krimi rund um den Wirecard-Skandal ist um eine weitere Facette reicher geworden. Wie nun bekannt wurde, haben Mitarbeiter der deutschen Finanzaufsicht (Bafin) in den Monaten vor der Pleite verstärkt mit Papieren des Zahlungsdienstleisters gezockt (lies hier nach). Dieses brisante Detail erhöht erneut den Druck auf die Bafin sowie auf Finanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf (Scholz). In meinen Augen macht das keinen schlanken Fuß.

Aus Interesse habe ich bei FMA-Sprecher Klaus (Grubelnik) nachgehakt. Klaus erklärte mir, dass die Mitarbeiter der Finanzmarktaufsicht (FMA) strengen Kontrollen unterliegen. Sie dürfen keine Aktien von Unternehmen halten, die sie prüfen, müssen ihr Aktiendepot offen legen und auch die Einwilligung geben, dass der Compliance-Officer im Verdachtsfall direkt bei der Bank Einsicht in das Aktiendepot nehmen kann. Ebenfalls gelten strikte Regeln bei der Befangenheit von Mitarbeitern. Mir gefallen diese strengen internen Regeln. Klaus ist sich sicher, so ein Vorfall wie bei der Bafin kann es bei der FMA nicht geben.

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