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Millionen abgeschrieben: Voestalpine kämpft weiter

Insider Nº468 / 20 23.10.2020 News

Wie du sicher gelesen hast, hat die Voestalpine AG erneut Abschreibungen ihres Werkes in Texas vorgenommen. Mit den Wertberichtigungen im Dezember 2019 und Frühjahr 2020 beläuft sich die Wertminderung nun insgesamt auf 300 bis 400 Millionen Euro. Das ist schon ein ordentlicher Brocken. Die Gesamtkosten der Eisenschwamm-Anlage in Corpus Christi betrugen übrigens 1,5 Milliarden Euro, darüber hatte Vostalpine-Finanzchef Robert (Ottel) bei der Hauptversammlung im Juli 2020 informiert.

Das Problem ist nicht nur die gesunkene Nachfrage, sondern auch die Preisentwicklung bei Eisenerz. Europa wird heuer 140 Millionen Stahl verbrauchen, China produziert 100 Millionen Tonnen Stahl pro Monat (!) und kauft die kompletten Eisenerzbestände zusammen, sagt mir Voestalpine-Sprecher Peter (Felsbach). Voestalpine-Boss Herbert (Eibensteiner) meinte dazu auf der diesjährigen digitalen Gewinnmesse, dass China derzeit massiv in die Infrastruktur investiert und die Bahninfrastruktur sowie Straßen und Flughäfen ausbaut.

So einen Kraftakt brauchte die Voestalpine AG auch in Europa und den USA, die zwei Hauptabsatzmärkte des US-Werks. Wenn du mich fragst wird es noch schlimmer, bevor es besser wird. Aber es wird wieder besser, um hier einen positiven Gedanken zu bemühen!

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