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Marsalek: Kennen deutsche Behörden sein Versteck?

Insider Nº143 / 22 11.4.2022 News

Der Verdacht verhärtet sich, dass Ex-Wirecard-Vorstand Jan (Marsalek) in Moskau untergetaucht ist. Seit Anfang 2021 wissen deutsche Behörden anscheinend, dass er sich unter der „Obhut“ des russischen Geheimdienstes FSB in Moskau befindet. Das lese ich in der Montag-Ausgabe der Bild-Zeitung.

Der FSB dürfte dem deutschen Bundesnachrichtendienst (BND) sogar eine Befragung Jans angeboten haben, aber der BND antwortete nicht. Laut Bild-Zeitung wusste das deutsche Kanzleramt davon, die bayrischen Strafverfolgungsbehörden seien allerdings nicht informiert worden. Die Bundesregierung in Berlin will das nicht kommentieren.

Mich überrascht wenig, dass Jan in Moskau untergetaucht sein soll – vieles deutete darauf hin. Interessanter finde ich den Zeitpunkt, zu dem das publik wird: mitten im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Jan ist ein Ass im Ärmel der Russen. Er steht auf der Fahndungsliste des deutschen Bundeskriminalamts. Warum der BND damals das Angebot einer Befragung Jans nicht angenommen hat, verstehe ich nicht. War der Preis dafür zu hoch?

Im Bild siehst du die frühere deutsche Bundeskanzlerin Angela (Merkel) beim Wirecard-Untersuchungsausschuss im April 2021.

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