© Willfried Gredler-Oxenbauer / APA Picturedesk

RBI in Russland: Die Schlinge zieht sich zu

Insider Nº47 / 23 20.2.2023 News

Jetzt hat es den Chef der russischen RBI-Tochter Sergej (Monin) erwischt: Sergej ist auf einer ukrainischen Sanktionsliste gelandet und ab jetzt von Geschäften in der Ukraine für zehn Jahre gesperrt! Die Sanktionierung ist der bisherige Höhepunkt der Hiobsbotschaften: Erst am Wochenende war bei der Raiffeisen Bank International AG (RBI) ein Brief der amerikanischen Sanktionsbehörde Office of Foreign Assets Control (OFAC) eingetrudelt (klick hier). Auch wenn die RBI  in der ersten Stellungnahme auf „allgemeine Fragen der Behörde“ verweist, möchte ich derzeit ungern in der Haut von RBI-Chef Johann (Strobl) stecken. Der Druck vom Westen steigt unbestritten und Johann spielt weiter auf Zeit.

Für mich ist jetzt auch der RBI-Aufsichtsrat unter der Leitung von Erwin (Hameseder) in der Pflicht, hier Stellung zu beziehen, er vertritt die Eigentümer. Johann sollte da nicht allein im Regen stehen gelassen werden! Erwin beruhigt mich:

„Der Aufsichtsrat befindet sich im engen und konstruktiven Austausch mit dem Vorstand der RBI“, sagt er kurz und knapp.

Zwischen den Fronten

Was mir auffällt: Die RBI-Aktie hat die Meldung nur schwer verdaut (heute minus sieben Prozent). Die vergangenen Nachrichten über Sanktionen von ukrainischer Seite (klick hier) ließen den Markt hingegen relativ kalt. Du siehst also, welchen Stellenwert internationale und dabei besonders US-Investoren beim österreichischen Geldhaus und überhaupt am österreichischen Aktienmarkt haben, mit denen möchte man es sich nicht verscherzen.

Die OFAC bittet im Brief um eine Antwort bis Ende Februar, die RBI hat um Aufschub gebeten, ich halte dich am Laufenden!

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