© Voestalpine AG

Kartellverdacht: Razzia in Voestalpine-Zentrale

Insider Nº277 / 17 13.9.2017 News

Gestern gab es eine Hausdurchsuchung bei der Voestalpine AG in Linz. Durchgeführt wurde diese vom deutschen Bundeskartellamt. Bei unseren Nachbarn steht das Unternehmen nämlich unter Kartellverdacht. Ihm werden illegale Preisabsprachen im Bereich Grobblech vorgeworfen. Hausdurchsuchungen mussten auch schon sieben Deutsche Stahlkonzerne (unter anderen Salzgitter AG und Thyssenkrupp AG) Ende August über sich ergehen lassen. Wolfgang (Eder), Voestalpine-Chef, geht mit den Vorwürfen sehr professionell um. Er hat von der Razzia sofort berichtet und angekündigt, die Behörden bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Das deutsche Kartellamt hat die Stahlunternehmen übrigens schon länger am Schirm. Grund dafür ist der massive Wettbewerbsdruck durch Überkapazitäten. Vor diesem Hintergrund gibt es seit Ende 2015 immer wieder Hausdurchsuchungen in der Branche.

Anleihenemission: UBM glättet Schuldenstruktur
Finanzmarkt: Post dementiert Gründung eigener Bank
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Gerüchte: Immofinanz muss Russland unter Wert verkaufen
Lebenswerk: Herbert Stepic erhält Kunstpreis

Jetzt Abonnieren

RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.