500 Millionen: Um wieviel hat Raiffeisen die Uniqa verkauft?

Insider Nº194 / 16 28.7.2016 News

Die Raiffeisen Zentralbank AG (RZB) hat angekündigt ihre Beteiligung an der Uniqa Insurance Group AG (Uniqa) zu reduzieren. Die Bank kann so ihr Kernkapital stärken. Ein Verkaufspreis wurde nicht kommuniziert. Ich habe daher (so gut wie möglich) nachgerechnet (und dabei gerundet). Die Uniqa-Beteiligung von 31,5 Prozent steht mit über 1 Milliarde Euro oder 12,45 Euro pro Aktie in den Büchern, wie der Geschäftsbericht 2015 verrät. Der 17,64-Prozent-Anteil, den die Uniqa-Privatstiftung von der RZB kauft, wäre an der Börse (bei 5,65 Euro) über 300 Millionen Euro wert gewesen. Die Uniqa-Stiftung hat laut Börsianern aber einen kräftigen Aufschlag bezahlt. Auf Nachfrage argumentiert man dies mit dem Stiftungsauftrag und dem Ergebnis eines Bewertungsgutachtens.  Laut Berechnungen dürfte die Versicherung für das Paket mehr als 500 Millionen Euro (zirka 9,50 Euro pro Aktie) auf den Tisch gelegt haben. Ein wirklich sehr guter Deal (sofern er genehmigt wird) für die Raiffeisen-Banker (steigen mit geringem Buchwertverlust aus), die ihren Sektor derzeit kräftig umstrukturieren.

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