© Franz Gruber / Kurier / picturedesk.com

Alte Post: Motto-Chef nicht mehr interessiert

Insider Nº307 / 18 22.10.2018 News

Du hast vielleicht mitbekommen, dass sich SAP-Gründer Hasso (Plattner) kürzlich durch seine Stiftung gemeinsam mit der Bamberger Denkmalneu-Gruppe das Gebäude Alte Post in Wien um 115 Millionen Euro gekauft hat. Für mich kam das doch überraschend! Der Geschäftsführer der Mottogroup Bernd (Schlacher) hatte genau für diesen Standort mit Voreigentümer Michael (Tojner) von der Wertinvest Luxushotelpläne der Fünf-Sterne-Kategorie geschmiedet. Mitte März 2018 hatten Michael und Erwin (Soravia), wie du sehen kannst, bereits den Spatenstich für das 200-Millionen-Euro-Projekt (Wohnungen und Luxushotel) symbolisch vollführt. Erwin wollte 115 Millionen Euro für die Revitalisierung investieren.

SORAVIA/APA-Fotoservice/Schedl

Mit den neuen Eigentümern will Spitzengastronom Bernd aber nicht zusammenarbeiten, erzählt er mir.

„Ich bin mit der Entwicklung des Hotel Motto, das Anfang 2020 im ehemaligen Kummer auf der Mariahilferstraße eröffnen wird, sowie dem Ausbau meines Caterings voll und ganz ausgelastet. Gespräche mit den neuen Eigentümern der Aten Post gibt es nicht.“

Was aus der Alten Post jetzt wird, soll bis Weihnachten geklärt werden. Bis dahin erarbeitet Chef und Miteigentümer der Denkmalneu-Gruppe Thomas (Scherer) ein Konzept das Gebäude zu einem „lebendigen Haus“ umzugestalten. Wenn du dir ähnliche Projekte von Thomas ansiehst, können darin sowohl Büros, Mietwohnungen oder etwas Hotelartiges entstehen.

Zwentendorf: Erfolgreiche Energiewende
Wiener Börse: Dritter Markt fix für KMU ab Jänner 2019
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Es war die Gier: Steuerbetrug mit Aktiendeals
Cira-Konferenz 2018: Gipfelstürmer im Talk

Jetzt Abonnieren

RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.