© Osram Licht AG

Von Insidern angeschwärzt: FMA emittelt gegen AMS

Insider Nº293 / 20 25.6.2020 Alert

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) ermittelt gegen die Führung der steirischen AMS AG wegen angeblich zweifelhafter Aktiengeschäfte bei der laufenden Übernahme des deutschen Lichtkonzerns Osram. Die AMS-Aktie ist daraufhin kurz vor Börsenschluss um 16 Prozent eingebrochen.

Konkret berichten mir Insider von mehreren eingelangten Sachverhaltungsdarstellungen zu verschiedenen Gesetzesverstößen von frustrierten Osram-Managern, verärgerten Investoren und unterlegenen Bietern bei der FMA. Die Prüfung der Anschuldigungen ist laut Experten sehr komplex und könnte Monate, wenn nicht Jahre dauern, weil es sich um einen grenzüberschreitenden Deal handelt. Ich erinnere daran, die AMS AG ist in Zürich notiert, die Osram AG in Deutschland und der AMS-Firmensitz ist in Österreich.

Das Timing der Gegner ist kein Zufall, die EU-Wettbewerbshüter entscheiden bis zum 6. Juli über die Milliarden-Übernahme der Osram AG. Auch in Wien wurde zuletzt dagegen Stimmung gemacht.

Die AMS AG hat die „Medienunterstellungen“ zu nicht gesetzeskonformen Handelsaktivitäten des Managements per Aussendungen zurückgewiesen.

Marktgerüchte bezüglich Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Graz wurde von dieser verneint. Es liegt ihr kein Amtshilfeersuchen vor.

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