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Dividenden: ÖBAG casht bei Beteiligungen ab

Insider Nº486 / 20 5.11.2020 News

Finanzminister Gernot (Blümel) reibt sich bestimmt die Hände: Die Österreichische Beteiligungs AG (ÖBAG) hat ihm 480 Millionen Euro an Dividenden (für 2019) überwiesen. 2019 waren es nur 370 Millionen Euro (für 2018). Die Ausschüttungen (122,3 Millionen Euro) der Verbund AG (Republik hält 51,00 Prozent) sind darin nicht enthalten, weil der Versorger direkt ans Finanzministerium liefert und die ÖBAG nur über einen Managementvertrag die Verbund AG verwaltet.

Wie du sicherlich weißt, verwaltet die ÖBAG im Auftrag der Republik elf Beteiligungen, darunter jene an der Österreichischen Post AG (52,85 Prozent), OMV AG (31,50 Prozent), Telekom Austria AG (28,42 Prozent), Casinos Austria AG (33,24 Prozent) und 100 Prozent an der Bundesimmobiliengesellschaft BIG. Da kommt schon ein ordentliches Sümmchen zusammen – das vergessen Kritiker der Ausschüttungen gerne. Die BIG zahlte etwa 200 Millionen Euro, die OMV AG lieferte 180,4 Millionen Euro.

Die Dividendeneinnahmen der ÖBAG-Beteiligungen und des Finanzministeriums beliefen sich laut Geschäftsbericht auf 620,4 Millionen Euro, 499,7 Millionen davon gingen an die ÖBAG. Das Portfolio der ÖBAG hatte 2019 übrigens einen Wert von rund 23 Milliarden Euro.

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