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Buwog-Prozess: Karl-Heinz Grasser schuldig gesprochen!

Insider Nº532 / 20 4.12.2020 Alert

Ex-Finanzminister Karl-Heinz (Grasser) wurde heute im Korruptionsprozess wegen Untreue schuldig gesprochen. Er fasst eine Haftstrafe von acht Jahren und Schadenersatz aus! Sein Manfred (Ainedter) kündigte sofort Berufung an. Auch weitere Angeklagte wie Ex-Telekom Vorstand Rudolf (Fischer), Ex-Immofinanz-Chef Karl (Petrikovics) oder Ex-RLB-OÖ-Bankvorstand Georg Starzer wurden – nicht rechtskräftig, verurteilt. Die Richterin sieht Unterschlagung und Beihilfe zur Untreue durch Peter (Hochegger) – sechs Jahre Haft. Beweismittelfälschung durch Mittelsmann Walter (Meischberger), er wird zu sieben Jahren verurteilt. Weitere Details zum Urteilsspruch folgen.

Hier habe ich Fotos aus dem Gericht für dich:

Die Anklage lautete auf Korruptionsverdacht bei der Privatisierung der Bundeswohungen (Buwog) und dem Linzer Bürohaus Terminal Tower im Jahr 2004 und 2006. Karl-Heinz habe sich bestechen lassen, so der Vorwurf und auch Bestechungsgelder angenommen. Erinnere dich: Im Bieterverfahren um die Buwog hatten vor 16 Jahren die Immofinanz AG und die RLB Oberösterreich AG den Zuschlag bekommen und Konkurrentin CA Immo AG um nur eine Million überboten. Karl-Heinz soll den Bieterpreis der CA Immo AG von 960 Millionen Euro, so der Vorwurf, verraten haben.

Ich bin froh, dass dieses unmenschliche Verfahren zu Ende ist. Die Lebensstrafe hat Karl-Heinz bereits erhalten. Mehr als sieben Jahre lange Ermittlungen (die erste Anzeige gab es bereits 2009) und drei Jahre Verhandlungen sind echt genug. Mein Fazit: Der Rechtsstaat hat sich bei Karl-Heinz nicht mit Ruhm bekleckert. Immerhin hat die Justiz Lehren daraus gezogen und bei der Verfahrensdauer nachgebessert.

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