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Maske runter: Razzia bei Lenzing-Tochter Hygiene Austria

Insider Nº91 / 21 3.3.2021 News

Die gestrige Razzia der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft bei der Hygiene Austria (stellt FFP2-Masken her) schlägt in Österreich hohe Wellen. Der Vorwurf lautet: Das Unternehmen habe Masken aus China umetikettiert und dafür Schwarzarbeiter beschäftigt. Die Hygiene Austria (produziert nur in Österreich) hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Die Lenzing AG ist mit 50,10 Prozent an der Hygiene Austria beteiligt, gibt aber zu den Hausdurchsuchungen wegen der laufenden Ermittlungen laut Lenzing-Sprecher Filip (Miermans) keinen Kommentar ab. Ich würde mir mehr Informationen wünschen, zumal der Geschäftsführer der Hygiene Austria, Stefan (Trubrich), zugleich IR-Chef der Lenzing AG ist. Hier sollte proaktiv kommuniziert werden. Es geht um die Glaubwürdigkeit! Die Aktie der Lenzing AG ist heute 3,6 Prozent im Minus. Auch ein Zeichen, dass die Razzia Auswirkungen auf den Kapitalmarkt hat und sich Investoren zumindest eine Wortspende von Lenzing-Boss Stefan (Doboczky) erwarten, um die Unsicherheit zu beseitigen.

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