Grüne Geldanlage: Starkes Wachstum bei Privatanlegern

Insider Nº244 / 21 21.6.2021 ESG

Beim Blättern durch den Marktbericht des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG) ist mir eine Zahl ins Auge gestochen: Privatanleger halten inzwischen 34 Prozent der nachhaltigen Geldanlagen (12,0 Milliarden Euro) – das ist im Vergleich zum Jahr 2019 ein Anstieg von 78 Prozent. Unterdessen ist das Volumen, das institutionelle Investoren nachhaltig angelegt haben, nur um 14 Prozent auf 23,32 Milliarden Euro angewachsen. Ich finde das bemerkenswert, da der Markt für nachhaltige Geldanlagen 15 Jahre lang von institutionellen Investoren dominiert wurde.

Wolfgang (Pinner), der das FNG in Österreich leitet, erklärt mir:

„Publikumsfonds sind sehr, sehr stark gewachsen. In Deutschland sehen wir den gleichen Effekt. Das ist beeindruckend und eine positive Entwicklung, denn sie zeigt: Privatanleger identifizieren sich mit dem Thema.“

Seiner Einschätzung nach wird sich der Trend fortsetzen. Vor allem bei Pensionskassen sieht er Potenzial.

Mit Blick auf die Anlagestrategie sticht der Best-in-Class-Ansatz (plus 25 Prozent) heraus. Warum das kritisch zu sehen ist, kannst du in einem Interview mit Pioneer Reto Ringger im Börsianer Grün nachlesen (klick hier). Übrigens: Die Gesamtsumme ESG-konformer Geldanlagen ist 2020 in Österreich um 29 Prozent auf ein Rekordvolumen von 38,9 Milliarden Euro gestiegen. Weitere Details kannst du im aktuellen Marktbericht 2021 des FNG nachlesen (klick hier).

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