© STR / AFP / picturedesk.com

Russland Exposure: Österreichs Wirtschaft stark involviert

Insider Nº69 / 22 23.2.2022 News

Neben all den Eilmeldungen rund um den Russland-Ukraine Konflikt stellt sich mir doch die Frage, wie hoch das Risiko für Österreichs Wirtschaft wirklich ist. Immerhin haben 650 österreichische Unternehmen 4,6 Milliarden Euro in Russland investiert, russische in Österreich gar 21,4 Milliarden Euro.

Sanktionen kosten 400 Millionen

Nach ersten Expertenrechnungen dürfte die Sanktionen der heimischen Wirtschaft rund 400 Millionen Euro kosten (wäre verkraftbar). Vor allem das Banken-Exposure (besonders die Raiffeisen Bank International AG, ich hatte dir berichtet) ist beträchtlich. Russische Kunden haben 17,5 Milliarden US-Dollar Kredite bei heimischen Banken. Das ist doppelt so viel wie bei deutschen Banken. Hier eine spannende Grafik:

Und nicht den Export vergessen, börsennotierte Konzerne wie OMV AG, Palfinger AG, Andritz AG oder Mayr-Melnhof sind in Russland aktiv.

Als (ökonomische) ultima ratio gilt der Ausschluss Russlands aus dem Zahlungsnetzwerk Swift.

Die Situation bleibt höchst angespannt, auch wenn die Börsenkurse heute freundlicher scheinen.

Russland-Krise: Börsen im Eiertanz
25.5% Prämie für Flughafen Wien-Aktien
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Feinste Adressen: Auf ein Wurstsemmerl in die Bank
Deloitte-Studie: Banken müssen sich neu erfinden

Jetzt Abonnieren

LINKEDIN RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.