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Trotz RBI-Talfahrt: Ausfall von Russland wäre verkraftbar

Insider Nº83 / 22 28.2.2022 News

Die Aktie der Raiffeisen Bank International AG (RBI) befindet sich seit Tagen auf Talfahrt. Nicht unbeteiligt heute Wifo-Ökonom Gabriel (Felbermayr) der ausspricht, was sich manche in der Branche gedacht haben. Er redet im Ö1-Interview (hier reinhören) davon, die RBI unter einen Schutzschirm zu stellen. Die RBI unterliegt direkt der Aufsicht der EZB.

Stress ist zu bewältigen

Laut Insidern könnten vor allem kurzfristige Liquiditätsengpässe unangenehm sein, hier muss es eine Liquiditätssicherung der EZB (RBI ist systemrelevant) geben. Dann könnte die RBI auch Investoren, Kunden und Gläubiger signalisieren, dass die Situation im Griff ist. Gerade eben meldet sich auch CEO Johann (Strobl) wie folgt zu Wort:

„Unsere russische Tochterbank verfügt über eine sehr starke Liquiditätsausstattung und verzeichnet Zuflüsse. Die Kapitalposition ist ebenfalls stark. Unsere russischen Kundinnen und Kunden haben Vertrauen in unsere Bank. Dies hat sich in vergangenen Krisen immer wieder gezeigt. Gleichzeitig gelingt es unseren Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine weiterhin die wichtigsten Bankdienstleistungen aufrecht zu erhalten. Ihnen gilt mein besonderer Dank.“

RBI verkraftet Ausfall

Die RBI treffen, wie du weißt, die Sanktionen stark. 11 Milliarden Euro Exposure in Russland, bei einer Bilanzsumme von zirka 180 Milliarden Euro sind aber nicht existenzgefährdend. Selbst ein kompletter Ausfall des Geschäfts in Russland wäre laut Aufsichtskreisen aktuell für die Bank verkraftbar. Einen starken Einfluss würde es selbstverständlich auf zukünftige Gewinne der RBI haben. Also Augen zu und durch.

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