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Teuerung bremst: Klima als Verlierer von Ukraine-Krieg

Insider Nº80 / 22 26.2.2022 ESG

Der Konflikt in der Ukraine treibt die Preise. Das Leben für uns alle in Europa wird teurer. Nicht nur die Energiepreise (Öl, Erdgas) steigen, sondern auch die Rohstoffpreise. Weizen und Aluminium sind zum Beispiel so teuer wie noch nie. Die Inflationserwartungen werden aktuell von allen Experten (mittelfristig) nach oben korrigiert. Die Konzerne setzen höhere Preise für Kunden, also Konsumenten durch, wir bekommen es noch stärker in der Geldbörse zu spüren.

Klima als Verlierer?

Großer Verlierer könnte das Klima sein. Warum? Ich bin mir sicher, die „Ökowende“ wird (siehe Atomkraft und Taxonomie) zukünftig verstärkt in Europa diskutiert werden, weil der grüne Umstieg gerade jetzt viel Geld kostet (und hier ein Krieg zur Unzeit kommt) und viele Menschen in ihrem täglichen Leben belastet. Die Regierungen könnten diesem Druck nachgeben und die Energiewende bremsen, um so finanzielle Effekte abzufedern.

Die Krise könnte aber langfristig auch eine Chance sein, unsere Abhängigkeit von russischem Erdgas zu reduzieren, indem wir verstärkt auf alternative Energien (Windkraft, Solar, Wasser, Biomasse) setzen. Erste Anzeichen dafür kann ich erkennen, auch wenn dieser Schritt viele Milliarden kosten würde.

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