© Alexander Reka / Tass / picturedesk.com

Starke Kursverluste: Russland greift Ukraine an

Insider Nº73 / 22 24.2.2022 News

Russland hat heute Früh über mehrere Flanken einen Angriff auf die Ukraine gestartet. Aus mehreren Orten wurden Explosionen gemeldet. Der Preis für ein Barrel Öl ist in der Nacht erstmals seit mehr als sieben Jahren auf über 100 US-Dollar gestiegen. Tendenz weiter steigend.

Verluste an Börse

Die Börsen stürzen heute Früh weltweit ab. Die Wiener Leitindex ATX verliert zum Handelsstart 4,77 Prozent und steht bei 3.452 Punkten. Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) ist mit -10,46 Prozent, vor der Erste Group Bank Ag mit -9,5 Prozent, der größte Verlierer an der Wiener Börse. Der Druck auf das Papier (hier mehr zum Exposure) dürfte sich weiter erhöhen, denn ich rechne mit massiven zusätzlichen Sanktionen. Ein Swift-Ausschluss Russlands dürfte zeitnahe Realität werden. Auch weitere Sanktionen gegen russische Banken werden folgen.

Kein Handel in Moskau

Die russische Zentralbank schaltet sich nach dem Kurssturz der Landeswährung Rubel auf ein Rekordtief von 89,60 zum US-Dollar ein. Sie kündigt Eingriffe auf dem Devisenmarkt an, um den Kurs zu stabilisieren. Geschäftsbanken soll zudem Liquidität bereitgestellt werden, um für finanzielle Stabilität zu sorgen. Der Aktienkurs der Großbank Sberbank ist zuvor um 28 Prozent eingebrochen. Der Handel an der Börse Moskau wurde ausgesetzt.

Ich werde dich heute auf meinem Blog sowie auf Twitter über weitere Entwicklungen in der Ukraine-Krise am laufenden halten.

Rubel rollt (noch): Sberbank im Herzen Wiens
25.5% Prämie für Flughafen Wien-Aktien
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Raiffeisen in Russland: Gutes Geld aber Risiko durch Sanktionen
Russland Exposure: Österreichs Wirtschaft stark involviert

Jetzt Abonnieren

LINKEDIN RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.