© Börsianer

Fonds: Institutionelle ziehen Kapital ab

Insider Nº109 / 22 11.3.2022 News

Die Verwerfungen an der Börse im Februar 2022 wegen des Ukraine-Kriegs und den Russland-Sanktionen (sowie der Zinsaussichten) sind nicht spurlos an der heimischen Fondsbranche vorbeigegangen. Im Februar gab es Abflüsse bei in Österreich zugelassenen Fonds in Höhe von 207,70 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Jänner betrugen die Nettomittelzuflüsse noch 1,39 Milliarden Euro. Das lese ich in der neuesten Statistik (klick hier) der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften.

Wobei spannend ist, dass es im Februar sowohl von den Investoren als auch den Fondskategorien große Unterschiede gab. Plus 171,77 Millionen Euro flossen in Retailfonds, während institutionelle Fonds und Spezialfonds (für Großkunden) Abflüsse in Höhe von 379,5 Millionen Euro verzeichneten. Rentenfonds sind um 522,37 Millionen Euro leichter, Gemischte Fonds um 633,70 Millionen Euro schwerer.

Insgesamt beträgt das derzeitige Fondsvolumen 207,70 Milliarden Euro, nach dem Rekordwert von 218,80 Milliarden Euro (klick hier) Ende 2021. Ein Fabelfondsjahr wie 2021 ist heuer, wenn du mich fragst, aufgrund der geopolitischen Situation nicht zu erwarten.

Rochaden bei Bank Austria: Dieter Hengl als Mann für alle Fälle
25.5% Prämie für Flughafen Wien-Aktien
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Rochaden: Lenzing besetzt CEO aus eigenen Reihen
Russland-Exposure: Ganzer Raiffeisen-Sektor leidet mit

Jetzt Abonnieren

LINKEDIN RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.