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Voestalpine: US-Tochter geht an Acelor Mittal

Insider Nº147 / 22 14.4.2022 News

Das ging jetzt, wie ich erwartet habe, schnell: Die Voestalpine AG verkauft 80 Prozent des US-Werkes für 610 Millionen Euro an den Stahlkonzern Acelor Mittal. Der Buchgewinn beträgt 280 Millionen Euro. Damit gibt es für die Voestalpine AG doch noch ein versöhnlicheres Ende mit der US-Tochter (da war irgendwie der Hund drin) in Texas. Das Closing wird in zwei bis drei Monaten erwartet. Die Errichtung des US-Werkes (ging 2016 in Betrieb) hatte 870 Millionen Euro (550 Millionen Euro waren budgetiert gewesen) gekostet, 2019 und 2020 mussten außerplanmäßige Abschreibungen von insgesamt 372 Millionen Euro vorgenommen werden. Geld verdient hat die Voestalpine AG mit dem US-Werk im Durchschnitt keines. Drei Viertel der dortigen produzierten Eisenschwamm-Menge mussten am Spot-Markt verkauft werden, der Eigenbedarf lag etwa bei 420.000 Tonnen oder auch darunter.

Wie ich dir berichtet hatte (klick hier), will sich die Voestalpine AG verstärkt auf die Produktion von Greentec Stahl konzentrieren und wird dafür insgesamt eine Milliarde Euro in die Hand nehmen.

„Wir sind schlauer geworden, in welchen Schritten wir die Dekarbonisierung vorantreiben wollen und haben mit diesem Deal jetzt gute Voraussetzungen geschaffen“, sagte Voestalpine-Boss Herbert (Eibensteiner) heute bei einer Telefonkonferenz mit Journalisten.

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