© RLB Steiermark/Kanizaj

Beteiligung an RBI: Raiffeisenbanken müssen Millionen abschreiben

Insider Nº297 / 22 31.8.2022 News

In den Halbjahresergebnissen der Raiffeisenbanken für 2022 ist der Ukrainekrieg-Effekt erstmals deutlich zu sehen. Die Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG musste im ersten Halbjahr wegen der 9,95 Prozent-Beteiligung an der Raiffeisen Bank International AG (RBI) – dort steht die Russland-Tochter zu Diskussion – Wertberichtigungen in Höhe von 391,4 Millionen Euro vornehmen. (Die RBI-Betiligung steht jetzt mit einem Equity-Buchwert von 734,79 Millionen Euro in den Büchern.) Damit blieb unterm Strich ein Minus von 134,73 Millionen Euro. Und das obwohl die Bank beim Zinsergebnis ein Plus von 13,80 Prozent verzeichnete.

„Banken sind ein Spiegelbild der Wirtschaft. Selbstverständlich spüren auch wir die wirtschaftlichen Folgen des Kriegs in der Ukraine und die globalen Marktturbulenzen“, sagt Martin (Schaller), Generaldirektor der RLB Steiermarkt AG.

Bei der Raiffeisenlandesbank OÖ AG (RLB OÖ) lief es in dieser Hinsicht nicht besser: die Beteiligung an der Voestalpine AG wurde mit (weil Börsenkurs stark gefallen) 228,4 Millionen Euro wertberichtigt, jene an der RBI (wird extern erhoben) mit 205,2 Millionen Euro. Insgesamt betrugen die Wertberichtigungen 375 Millionen Euro, da einige der Beteiligungen auch Positives beitrugen. Die RLB OÖ hat grundsätzlich mit einem Zinsüberschuss von plus 7,1 Prozent und einem Provisionsüberschuss von 9,7 Prozent ein sehr erfolgreiches Halbjahr hinter sich. Das Betriebsergebnis ist aber wegen der Wertanpassungen mit minus 222 Millionen Euro rot.

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