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Schieflage: Silicon Valley Bank belastet Wiener Börse

Insider Nº70 / 23 13.3.2023 News

Die Schieflage der Silicon Valley Bank (SVB) belastet heute auch die Wiener Börse. Der finanzlastige Leitindex ATX verliert -4,29 Prozent. Verlierer des Tages sind die drei Banken Bawag Group AG (-10 Prozent), Erste Group AG (-6 Prozent) und Raiffeisen Bank International AG (-4%). Auch Österreichische Start-ups sollen Gelder bei der Silicon Valley Bank liegen haben (da recherchiere ich gerade).

Erste-Chefanalyst Fritz (Mostböck) beruhigt mich gleich am Telefon:

„Dass die Anlegerstimmung sinkt ist klar. Ich halte die Reaktion des Markts, nach derzeitigen Informationsstand, jedoch für übertrieben. Die SVB ist keine global systemrelevante Bank, wie etwa J.P. Morgan oder ähnliche.“

Der Kreisel dreht sich weiter

Ganz verwundert bin ich über die Banken-Krise nicht. Die hohen Kursverluste der Techaktien im vergangenen Jahr waren ein Warnsignal. Die Börse ist bekanntlich ein Frühindikator und er Wirtschaft sechs bis 12 Monate voraus.

Ein kleines Bonmot am Rande: Joseph (Gentile), der Chef-Administrator der SVB, war früher Finanzvorstand der Pleitebank Lehman Brother. Ein Unglück kommt selten allein.

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