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Geisterfahrer: Flughafen-Boss schießt gegen SPÖ-Chef

Insider Nº200 / 23 6.7.2023 News

Flughafenchef Günther (Ofner) lässt in Richtung Andreas (Babler) richtig Dampf ab. Die Ansagen des neuen SPÖ-Chefs bedrohten den Wohlstand, schreibt Günther in seinem Kommentar im aktuellen Börsianer-Magazin. Das knallt rein. Gut, von Günther (aufgrund der Eigentümerstruktur mit engen Verbindungen zum SPÖ-geführten Wien) bin ich knackige Worte auch gewöhnt. Er zählt zu jenen wenigen Vorstandschefs, die sich kein Blatt vor den Mund nehmen.

32 Stunden für neun Milliarden?

Konkret stößt sich der Flughafenchef an den wirtschaftspolitischen Ansagen des neuen SPÖ-Chefs, vor allen an der 32-Stunden-Woche. Günther rechnet vor: Eine Arbeitszeitreduktion bei den rund 780.000 Mitarbeitern im öffentlichen Sektor würde allein schon neun Milliarden Euro kosten. Darum nennt Günther den Andreas auch einen wirtschaftspolitischen Geisterfahrer.

„Für Produktion und Dienstleistung wäre eine rund 20-prozentige Steigerung der Personalkosten im internationalen Wettbewerb nicht verkraftbar. Die Folgen wären eine heftig angeheizte Inflation, massive Einbrüche beim Export, der Wirtschaftsleistung und der Beschäftigung und explodierende Budgetdefizite und dadurch massive steigende Zinslasten“, zählt Günther auf.

Günther und Andreas werden wohl keine Freunde mehr. Da fällt mir auch ein, wie der Günther auf seine Geisterfahrer-Metapher gekommen sein mag. Schon Karl Marx begann sein Kommunistisches Manifest bekanntlich mit den Worten: „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus“.

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