© Martina Draper / photaq / picturedesk

Directors Dealings: Vorstände werden ängstlicher

Insider Nº217 / 16 1.9.2016 News

Seit kurzem ist die neue Marktmissbrauchsverordnung (ein echtes Unwort) in Kraft. Eine Vorgaben der EU die auch Strafen für Vorstände und Aufsichtsräte bei „Directors Dealings“ erhöht. Die heimische Manager werden es sich damit mehr als dreimal überlegen, ob sie Aktien der eigenen Gesellschaft kaufen. Schon in der Vergangenheit haben mir viele betroffene Vorstände erzählt, dass ihnen das Risiko für „Directors Dealings“ viel zu groß ist und sie daher keine eigenen Aktien mehr erwerben. Das finde ich sehr schade, denn eigentlich ist es ein wichtiges Signal für alle anderen Aktionäre des Unternehmens, wenn die Führungskräfte selbst investiert sind (und dies transparent kommuniziert wird). So hat zum Beispiel der neue UBM-Chef Thomas (Winkler) kürzlich nach seinem Amtsantritt eigene Aktien um mehr als zwei Millionen Euro gekauft. Das hat am Markt Vertrauen aufgebaut.

Austro-Anleihen: Welche die EZB kauft?
Sanochemia: Chefwechsel nach sechs Monaten
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Mutiges Model: Oberbank will Personalkosten senken
FACC-Betrug: Verdächtiger in China festgenommen

Jetzt Abonnieren

RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.