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Zu viel Regulierung: Mehr Aufseher für Erste Group

Insider Nº100 / 19 15.4.2019 News

Die Erste Group Bank AG erhöht die Anzahl der Kapitalvertreter im Aufsichtsrat von elf auf 13 Personen. Begründet wird das mit den „steigenden regulatorischen Anforderungen“ (lies hier nach). Die Zustimmung dazu will sich die Bank auf der Hauptversammlung am 15. Mai 2019 holen. Wenn du mich fragst, steigt nicht nur die Regulatorik, sondern auch der Kostenposten. Für 2018 erhielten die Mitglieder des Aufsichtsrats zwischen 60.000 und 150.000 Euro, für die Ausschüsse zwischen 5.000 und 10.000 Euro plus ein Sitzungsgeld von 1.000 Euro (für jede Sitzung). Insgesamt kostete (Details findest du hier) der Aufsichtrat 1,1 Millionen Euro.

Neben den Aufsichtsrätinnen Elisabeth (Krainer Senger-Weiss) und Marion (Khüny), die sich zur Wiederwahl stellen, werden auch Henrietta (Egerth-Stadlhuber) und Michele F. (Sutter-Rüdisser) in das Gremium einziehen. Henrietta ist Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsgesellschaft, Michele ist Professorin an der Universität St. Gallen mit Forschungsschwerpunkt Corporate Governance. Ich freue mich über den frischen Wind!

Das längst dienende Aufsichtsratsmitglied ist übrigens Vorsitzender Friedrich (Rödler), der seit 2004 (!) die Geschicke der Bank überwacht.

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