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Heimkehr: FMA-Vorstand vor Absprung zur Hypo OÖ

Insider Nº7 / 20 13.1.2020 News

FMA-Vorstand Klaus (Kumpfmüller) hat mir persönlich bestätigt, dass er sich für den vakanten Vorstandsvorsitz der Hypo Oberösterreich AG beworben hat. Ich rechne damit, dass die Entscheidung spätestens Ende Jänner vorliegt und bin relativ optimistisch, dass Klaus (gilt als ÖVP-nahe) Wien bald den Rücken kehren wird. Der Abgang von Klaus bringt Finanzminister Gernot (Blümel) allerdings unter Zugzwang. Denn Gernot muss, sobald Klaus seinen Rücktritt bekannt gibt,  interimistisch sofort einen zweiten Vorstand neben dem SPÖ-nahen Helmut (Ettl) berufen.

Das gab es in der Geschichte der Finanzmarktaufsicht (FMA) erst einmal. Damals (2004/2005) übernahm Heinrich (Traumüller) die Agenden und bewarb sich dann später erfolgreich für die offiziell ausgeschriebene Position. Ich bin gespannt auf den intermistischen Kandidaten! Ich bezweifle, dass der als Finanz-Staatssekretär gehandelte Josef (Meichenitsch) die Nachfolge von Klaus antreten wird. Die ÖVP hätte damit nämlich keinen eigenen Vertreter im Vorstand der FMA.

Klaus ist derzeit übrigens beurlaubt, es wird auch eine Cooling-Off-Phase geben. Finde ich gut! Direkt von der Behörde in die Bank wäre ethisch fragwürdig.

Für mich macht es Sinn, dass Klaus nach Oberösterreich zurückkehrt. Seine Familie wohnt dort, das pendeln bleibt ihm zukünftig erspart. Die Hypo Oberösterreich AG hat mit dem Land Oberösterreich (50,6 Prozent) und der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG (38,6 Prozent) zwei starke Mehrheitsaktionäre.

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