© Börsianer/Dieter Brasch

Borealis-Deal der OMV: Leere Meter der Kritiker

Insider Nº429 / 20 28.9.2020 News

Da der Borealis-Deal der OMV AG (klick hier) einmal mehr in der Öffentlichkeit diskutiert wird und die SPÖ und Neos, wie ich hier lese, befinden, dass eine Milliarde Euro zuviel bezahlt wurde, hier ein paar Gedanken dazu: Nach der Bekanntgabe des Deals Anfang März 2020 verhandelte OMV-Boss Rainer (Seele) erfolgreich mit der Mubadala Investment Company über die Zahlung des Kaufpreises in Tranchen, spätestens im Dezember 2021 muss das Geld geflossen sein. Aus heutiger Sicht ist der 4,11-Milliarden-Euro-Deal allerdings bereits vollständig refinanziert, die OMV AG hat sich heuer über Anleihen (lies hier mehr) am Kapitalmarkt 4,50 Milliarden Euro geholt. Und nicht zuletzt: Ob der Kaufpreis überteuert war oder nicht kann sich doch erst in ein paar Jahren zeigen. Nämlich dann, wenn die OMV AG von dem Deal profitiert oder eben nicht. Das jetzt festzustellen zu wollen halte ich für einen Dummsinn, um hier eine Wortkreation zu bemühen. Außerdem: Es kommt schon vor, dass man mehr zahlt, wenn man etwas unbedingt haben und damit einen Konzern völlig neu ausrichten will.

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