© "Jause Alpe Garnera Montafon (c) Dietmar Denger - Vorarlberg Tourismus"

Begehrt: Raiffeisen Vorarlberg holt sich 300 Millionen

Insider Nº100 / 21 11.3.2021 News

Anleihen von Unternehmen und Banken sind derzeit bei Investoren heiß begehrt. Das hat auch die Raiffeisenlandesbank Vorarlberg kürzlich bemerkt, als ihre besicherte Anleihe in Höhe von 300 Millionen Euro und einem Zinssatz von 0,25 Prozent (bei 15 Jahre Laufzeit) innerhalb von Sekunden überzeichnet war. Eine Milliarde Euro hätte die Bank aufnehmen können. „Der Markt ist ausgetrocknet, Investoren suchen Liquidität“, sagt mir Wilfried (Hopfner), Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg in sympathischem Vorarlbergerisch. Das Geld fließt über Kredite an Unternehmen und Privatpersonen wieder in die Region.

Der Großteil der Investoren kam mit 42 Prozent aus Österreich und 27 Prozent aus Deutschland, Italien (12 Prozent), Norwegen (8,0 Prozent) und Dänemark (4,7  Prozent), aber auch aus Frankreich, der Schweiz, aus Litauen und Großbritannien. Zugeschlagen haben Banken und Assetmanager (je 38 Prozent), Zentralbanken (20 Prozent) und Versicherungen (vier Prozent). Die Österreichische Nationalbank hat auch gezeichnet.

Wilfried kann sich zukünftig auch die Emission eines Green Bonds vorstellen. Beraten hat ihn Wolf Theiss, als Joint Lead Manager fungierten die Deka Bank, DZ Bank, Erste Group Bank AG, Raiffeisen Bank International AG sowie die Unicredit, die wiederum auf die Beratung von Schönherr vertrauten.

Erste Group: Keine Kohle mehr für Kohle
Wirecard und Commerzialbank: Kulturschock im Reich der Rücktritte
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Starwood-Angebot: CA Immo legt sich nicht fest
Hygiene Austria: Lenzing zieht sich nach Eskalation zurück

Jetzt Abonnieren

LINKEDIN RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.