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Jetzt kaufen?: So handeln die Österreichfonds-Manager

Insider Nº95 / 22 4.3.2022 News

In der jüngsten Analyse von Raffeisen Research zum Ausblick der Wiener Börse lese ich, dass „der ATX überproportional vom Ukraine-Krieg betroffen ist, weil er durch seine Finanzlastigkeit eine in diesem Umfeld ungünstige Sektorstruktur aufweist“. Die Empfehlung der Analysten lautet „Verkaufen“ mit einem Kursziel bis September 2022 von 2.800 Punkten (derzeit 3.055, Autsch!, wir waren im Jänner noch bei 4.000 Punkten!).

Wer ist der beste Jongleur?

Für Wolfgang (Matejka), der den Österreichfonds Mozart One (ISIN AT0000A0KLE8) steuert, sind „noch alle Bälle in der Luft“, nachkaufen ist also sehr gewagt. Eine komplette Neuausrichtung der Strategie steht indes bei Alois (Wögerbauer) zwar nicht auf der Agenda.

„Insgesamt muss man die Finanz- und Versicherungsaktien aber neu denken, da wohl auch die erwartete Zinswende später eintreten wird“, sagt mir Alois, der den 3 Banken Österreich Fonds (ISIN AT0000662275) dirigiert.

Auch Wolfgang findet, dass bei Banken, Versicherungen und Energiekostenträgern eine Neubewertung notwendig ist, zudem werden „Sicherheit, Energie und Rohstoffversorgung aktuell neu polarisiert.“

Verlierer und Profiteure

Wolfgang hat die Krisen-Verlierer und die Profiteure im ATX Index schnell festgemacht:

„Betroffen sind besonders RBI, OMV, eventuell die Wienerberger, wegen dem hohen Energieeinsatz, als auch der Flughafen Wien, dem wegen der Flugsperre die Fernost-Routen wegfallen.“

Als (mögliche) Profiteure nennt er die Schoeller Bleckmann Oilfield Equipment AG (klick hier), Lenzing AG (Druck aus China reduziert sich) und Verbund AG (nur falls keine „Energiesozialisierung“ erforderlich ist). Das könnte dich auch interessieren:

Und hier habe ich noch die Prognose von Raiffeisen Research für dich:

Raiffeisen Research

Sberbank: Deshalb zahlen Raiffeisen und Sparkassen
25,5% Prämie für Flughafen Wien-Aktien
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