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Pierer dreht auf: So steht es um die Wirtschaft

Insider Nº229 / 22 1.7.2022 News

KTM-Chef Stefan (Pierer) dreht auf. In mehreren Medien nimmt der Unternehmer und IV-OÖ-Chef zu aktuellen wirtschaftspolitischen Themen Stellung. Die wichtigsten Aussagen habe ich für dich zusammengefasst. Ich mag ja seine Geradlinigkeit.

„Vier Tage arbeiten und für fünf verdienen, das wirds nicht spielen.“ „Der Wohlstand, den zwei Generationen nach dem Krieg aufgebaut haben, ist durch Leistung entstanden. Und Leistung ist Arbeit pro Zeit.“

Ein Anreiz für mehr Arbeit wäre die Steuerfreistellung von 20 Überstunden im Monat, ein anderer radikaler Ansatz wäre: Junge Leute bis 30 sollen nur den halben Steuersatz zahlen“, so Pierer.

Zur Inflation: „Das wurde von den Notenbanken verursacht. Jetzt ist das gedruckte Geld in der Realwirtschaft angekommen und hat zu einer starken Nachfrage geführt, die die Inflation anheizt.“ Die „Flächenförderung“ der Regierung würde die Inflation noch einmal antreiben.“

Zum Thema Vermögensteuer hält Stefan fest: „Ich bin ein Fan der Finanztransaktionssteuer und einer Besteuerung der Finanzindustrie und von Krypto-Assets. Da sage ich: Her mit den Steuern! Vermögen, das in Familienunternehmen gebunden ist, zu besteuern, zerstört unweigerlich Arbeitsplätze.“

Zu dem Aus für den Verbrennungsmotor in der EU ab dem Jahr 2035: „Das wird nicht so kommen. Als gelernter Europäer weiß ich, dass die Überschriften der europäischen Kommission nicht viel wert sind.“

Zu den Corona-Fallzahlen sagt der KTM-Boss: “ Wir brauchen Lösungen mit Hausverstand, daher sollte man auch die Quarantäne abschaffen.“ Ob denn ein Lockdown wieder eine Option sei? „Völlig sinnlos, ich sage ja, wir müssen mit Hausverstand vorgehen“.

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