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Börse geschockt: AT&S verhandelt mit Staat über Einstieg

Insider Nº332 / 23 14.11.2023 Alert

Die Österreichische Beteiligungsagentur (Öbag) überlegt einen Einstieg bei der (börsennotierten) AT&S AG. Ziel sind 25 Prozent plus einer Aktie. Die Börse reagiert geschockt, die Aktie verliert heute zweistellig bis zu 16 Prozent.

Warum braucht die AT&S AG die Öbag, fragen sich viele. Läuft das Geschäft doch nicht so gut, obwohl man erst den Ausblick für 2025 bestätigt hat. Für die Öbag finde ich den Deal spannend, auch wenn sich der Aufsichrat damit noch nicht beschäftigt hat. Dafür braucht es zuerst eine Empfehlung des Öbag-Beteiligungskomitees.

Die AT&S AG schwebt derzeit mit der Finanzierung des Werkes in Kulim (zirka 2 Milliarden Euro Baukosten) etwas in der Luft, denn Intel hat die versprochene Finanzierung verschoben. Die AT&S AG musste mehr Risiko nehmen, die Zinsen sind gestiegen, die Banken fordern mehr Sicherheiten. Eine Kapitalerhöhung über etwa 50 Prozent des Grundkapitals soll es jetzt richten.

Auf eine solche „brutale“ Kapitalerhöhung „out of the blue“ war der Markt einfach nicht vorbereitet sagen mir Investoren, deshalb der Kurseinbruch. Auf „X“ werden schon die Theorien gesponnen:

Zu deiner Info: Derzeit halten die Privatstiftungen Androsch und Dörflinger 17,55 bzw. 18,13 Prozent an der AT&S. Der ganze Deal riecht für mich nach Hannes (Androsch). Mit der Öbag an Board würde er die AT&S in ruhigere Gewässer führen.

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