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Frankenkredite: Schelling schlägt sich auf Seite der Banken

Insider Nº138 / 15 17.9.2015 News

Die kroatische Regierung beschloss jüngst die Zwangsumwandlung von Frankenkrediten in Euro zulasten der Banken (soll den Banken 1,06 Milliarden Euro kosten). Auch in Polen setzt die Regierung den Banken zu. Die Causa Raiffeisen Bank International AG (RBI), die auf 3,2 Milliarden Euro an ausstehenden Frankenkrediten sitzt, kannst du hier nachlesen. Finanzminister Hans-Jörg (Schelling) stellte sich jüngst auf die Seite der betroffenen Banken (Erste Group, RBI, UniCredit) und wirft Zagreb (und auch Warschau) „fast antieuropäisches Verhalten“ vor. Hans-Jörg sieht auch Investitionsschutzabkommen verletzt. Bei der Europäischen Zentralbank (EZB) wurde nun eigens eine Arbeitsgruppe installiert, die sich mit der Franken-Problematik beschäftigen soll. Ich hoffe, dass das Engagement von Hans-Jörg Wirkung zeigt. Er könnte sich aber auch bei der geplanten Finanztransaktionssteuer auf die Seite des Kapitalmarktes schlagen (ist mir ein Dorn im Auge). Gespannt warte ich auch auf Neuigkeiten über die Senkung der Bankenabgabe und erhoffe mir, dass Hans-Jörg hier zeitnah einen bankenfreundlichen Kompromiss unterstützt.

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