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Millionenschwer: Wandelanleihe der Buwog siebenfach überzeichnet

Insider Nº225 / 16 14.9.2016 News

Nur eine Stunde hatte es gedauert, die 300-Millionen-schwere Wandelanleihe der Buwog AG zu platzieren. „Und die war auch noch siebenfach überzeichnet“, sagt mir Daniel (Riedl) exklusiv. Es war die erste Nullkuponanleihen einer Immobiliengesellschaft in der Eurozone. Der Vorstandschef der Buwog AG ist dementsprechend euphorisch. Und das zu Recht. Die Wandlungsprämie auf den aktuellen Kurs beträgt 35 Prozent, was einem Wandlungspreis von 31,40 Euro entspricht. Derzeit notiert die Buwog bei 23,2 Euro, „da haben wir noch einen kleinen Weg vor uns“, sagt Daniel, den ich in Deutschland zwischen Hamburg und Berlin erwische.

Ein Teil der 300 Millionen Euro fließt in Projektfinanzierungen in Wien, Berlin und Hamburg. Dort investiert das Unternehmen insgesamt 2,5 Milliarden Euro in 8100 neue Wohnungen, 2300 davon werden Mietwohnungen sein. Die Buwog AG baut jetzt nämlich auch verstärkt selbst Mietwohnungen für den Bestand mit einem Eigenkapital von 50 bis 60 Prozent, weil es in dem Bereich immer schwieriger wird, durch Zukäufe zu wachsen. Und schrumpfen will die Buwog AG ja auch nicht. Schließlich wittern derzeit fast alle Immobilienkonzerne das große Heil in Deutschland und zahlen teils astronomische Preise. Daniel will da nicht mitspielen und konzentriert sich unter anderem auf Projektfinanzierungen, das verfolgen nämlich große Konkurrenten wie Vonovia oder Deutsche Wohnen nicht. „Deshalb ist da der Wettbewerb überschaubar.“ Die Aktie der Buwog AG liegt heuer mit 16,40 Prozent im Plus.

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