© BKA/Andy Wenzel

Bankenaufsicht: Nowotny nennt Lögers Plan gefährlich

Insider Nº287 / 18 2.10.2018 News

Im Kampf um die Zuständigkeit der österreichischen Bankenaufsicht hat sich jetzt auch OeNB-Gouverneur Ewald (Nowotny) im Ö1-Morgenjournal zu Wort gemeldet. Wie du weißt, möchte Finanzminister Hartwig (Löger) die Bankenaufsicht unter die alleinige Kontrolle der Finanzmarktaufsicht (für ihn bedeutet das mehr Einfluss) stellen. Koalitionspartner FPÖ sieht das anders und meint, die OeNB wäre der bessere Kandidat (würde Banken um Aufsichtskosten entlasten).

Derzeit teilen sich FMA und OeNB die Aufsicht. Ewald ist für das Beibehalten (wird vom Rechnungshof kritisiert) der jetzigen Strukturen:

„Man würde hier wirklich einen sehr gefährlichen Weg gehen zulasten der Effizienz der Bankenaufsicht in Österreich“,

sagte Ewald und warnte gleichzeitig, dass Hartwigs Pläne zu Lasten der österreichischen Wirtschaft gehen würden. Wenn du mich fragst, laufen da im Hintergrund heftige Grabenkämpfe. Hartwigs Vorgänger Hans Jörg (Schelling) hatte die Reform der Bankenaufsicht auch schon auf seiner Agenda, war aber gescheitert.

LLB Österreich: Semper Privatbank ist Geschichte
Semperit: Worten Taten folgen lassen
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Bundesanleihe: Erstmals Blockchain-Auktion
Wiener Privatbank: Arca probiert Neustart

Jetzt Abonnieren

RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.