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Deutsche Bank: Österreicher Achleitner in Kritik

Insider Nº236 / 19 20.8.2019 News

Eigentlich ist Paul (Achleitner) einer der wenigen Top-Manager der Deutschen Bank AG, der in all den Jahren des Niedergangs seinen Sessel nicht räumen musste. Wie ich im Magazin „Spiegel“ gelesen habe, fordern jetzt Großaktionäre (klick hier) die Ablöse des Österreichers als oberster Aufseher. Pauls Vertrag läuft 2022 aus, nächstes Jahr feiert die Bank ihr 150-jähriges Bestehen. Vorher tritt er sicher nicht ab, das wäre ein Schlag gegen die Eitelkeit.

Wenn du mich fragst, hat Paul einige Fäden selbst in der Hand. Er sitzt etwa – übrigens genau wie C-Quadrat-Gründer Gerd Alexander (Schütz) – im Nominierungsausschuss (ist für Bestellung verantwortlich) der Deutschen Bank AG und sucht mit der Österreich-Connection Gerd Alexander praktisch selbst seinen Nachfolger. Der Paul ist schlau!

Zur Geschichte: Paul (ihn siehst du hier mit CEO Christian (Sewing)) ist seit Ende Mai 2012 (da war er 56 Jahre) Aufsichtsratsvorsitzender und seitdem nicht mehr operativ tätig. Er hat die Aufsichtstätigkeit (ist auch bei der Bayer AG und Daimler AG) sozusagen zu seiner Profession gemacht. Nicht zur Freude der Aktionäre: Die Aktie der Deutsche Bank AG hat in Pauls Amtsperiode rund 75 Prozent (von 25,44 auf 6,33 Euro) an Wert verloren.

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