© Börsianer

ATX-Konzerne: Neues Gesetz wegen Hauptversammlungen

Exklusiv Insider Nº108 / 20 23.3.2020 News

Vergangene Woche habe ich dir von ersten Absagen der Hauptversammlungen (HV) von ATX-Unternehmen berichtet. Wie ich im Teil 2 des Covid-19-Gesetz (wurde am Samstag verabschiedet) lese, hat die Politik jetzt darauf reagiert. Da steht:

§ 2. Abweichend von § 104 Abs. 1 AktG muss die ordentliche Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft innerhalb der ersten zwölf Monate des Geschäftsjahrs der betreffenden Gesellschaft stattfinden.

Für mich ist die Gesetzesänderung (gilt nur für 2020!) absolut nachvollziehbar. Für die Aktionäre bedeutet das womöglich länger auf die Dividendenauszahlung zu warten. Ich bin mir aber sicher, die Unternehmen wollen ihre HV ohnehin so schnell wie möglich durchziehen. Für sie schieben sich ansonsten etwaige Ermächtigungen für Kapitalerhöhungen oder dergleichen immer weiter nach hinten. Besondere Umstände erfordern eben besondere Maßnahmen.

IRFS 9 als Übel: Vorschrift bedroht jetzt Banken
Aktienrückkäufe: S Immo, SBO und Wienerberger aktiv
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Erste Group und RBI betroffen: Orban greift bei Krediten durch
FMA schreitet ein: Leerverkäufe an Wiener Börse verboten

Jetzt Abonnieren

LINKEDIN RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.