© Vater und Sohn beim Frequentis-IPO. Ein Bild für die Ewigkeit.

Verlustzone: Commerzialbank reißt Frequentis ins Minus

Insider Nº376 / 20 18.8.2020 News

Die börsennotierte Frequentis AG ist im Halbjahr stark in die Verlustzone gerutscht. Ich habe mir die konkreten Auswirkungen der Pleite der Commerzialbank für dich angesehen:

Insgesamt verlor die Frequentis AG in Mattersburg fast 31 Millionen Euro Einlagen, wovon sich 23,2 Millionen im Ergebnis niederschlugen. Dadurch erhöht sich der Verlust von 2,4 (im Vorjahr) auf 23,4 Millionen Euro. Aufgrund der Wertminderung wird es ein negatives Ergebnis im Gesamtjahr 2020 geben. Das Eigenkapital wird aktuell mit 94,1 (103,1) Millionen Euro angegebn, die Eigenkapitalquote mit 36,5 (40,3) Prozent, das Nettoguthaben mit 51,2 (64,7) Millionen Euro.

In der Affäre hat die Frequentis AG nun ein Anwaltsteam engagiert, das alle rechtlichen Möglichkeiten prüfe. Zudem wurden Forderungen im Konkursverfahren der Commerzialbank geltend gemacht. Im Unternehmen betont man nochmals, dass mit keinen Auswirkungen auf das operative Geschäft zu rechnen sein wird. Schmerzen werden die verlorenen Millionen auf jeden Fall. Der Finanzvorstand muss sich hier kritische Fragen der Investoren gefallen lassen.

Boom statt Krise: Großes Interesse an Fonds in Oberösterreich
Aktienkauf: Atrium Aufsichtsratschef greift tief in die Tasche
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Mirko Kovats: Unmoralisches Angebot für die ATB
Überraschung: Österreicher sparen trotz Corona mehr

Jetzt Abonnieren

LINKEDIN RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.