Wirtschaftskammer: House of Fees

Insider Nº163 / 21 20.4.2021 News

Was ich am Wochenende in der Zeitung las, ärgert mich noch immer. Von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) erwarte ich mir eigentlich einen sorgfältigen Umgang mit den Pflichtbeiträgen, aus denen sie sich finanziert. Passiert ist das anscheinend nicht.

Da wäre zum Beispiel ein Personalpool, in dem Mitarbeiter geparkt werden, für die es keinen Bedarf gibt. Kostenpunkt für 2019: 620.000 Euro. Beachtlich finde ich auch die Beratungskosten in Höhe von 4,3 Millionen Euro im Jahr 2019 (2018: 3,52 Millionen Euro). Ein Gesamtkonzept fehle, bemängelt das WKÖ-Kontrollamt. Bei diesem Volumen! Dazu kommt, dass der Pensionsfonds mit rund 79 Millionen Euro unterdotiert sei – der Bedarf liege bei 253,8 Millionen Euro.

Individuelle Aktivitäten wie Golf- und Jachtklubmitgliedschaften möchte ich gar nicht bewerten. Immerhin müssen die Mitglieder seit 2019 zehn Prozent weniger Umlagen zahlen als zuvor. Ich erwarte mir dennoch einen effizienten Einsatz der Mittel. Mehr Transparenz und Kommunikation von Seiten der WKÖ wären auch zu begrüßen. In einer Stellungnahme gegenüber der APA geht die WKÖ auf die Kritikpunkte nur teilweise oder gar nicht ein. WKÖ-Präsident Harald (Mahrer) erklärt im Ö1-Mittagsjournal, dass noch an der Endfassung des Kontrollberichts gearbeitet werde…

Novak Djokovic: RBI holt Tennisstar an Bord
Zehn Jahre: Zürcher Kantonalbank Österreich feiert
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Commerzialbank: Ermittlungen gegen FMA-Vorstand Ettl
Trotz Coronaspray: Marinomed findet kein Gehör

Jetzt Abonnieren

LINKEDIN RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.