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Nicht zielführend: AK entfacht neue Neiddebatte

Insider Nº267 / 21 5.7.2021 News

Dass der Arbeiterkammer (AK) die Gehälter der Spitzenmanager in Österreich zu hoch sind, ist für mich nichts Neues. Nun kritisiert die AK, dass hohe Beendigungs- und Einstiegszahlungen die Gagen der Vorstände im vergangenen Jahr steigen ließen. Außerdem sei die Vergütung zu wenig an soziale und ökologische Ziele geknüpft. Wilhelm (Hörmanseder), ehemalige Vorstandschef von Mayr-Melnhof AG, wurde mit 11,3 Millionen Euro aus dem Vorstand verabschiedet, erzürnt sich die AK. Auch die Reduzierung der variablen Vergütung geht der AK nicht weit genug, denn diese sei zwar zurückgegangen (minus 20 Prozent), allerdings nicht so deutlich, wie die Gewinne eingebrochen sind (minus 40 Prozent). Dieses Argument hält Aktienforums-Präsident Robert (Ottel) für widersprüchlich.

„Stets wurde den börsennotierten Unternehmen bei den Vorstandsvergütungen vorgeworfen, die Gehälter an die Gewinne gekoppelt zu haben. Nun sieht man, dass dieser langjährigen AK-Forderung Rechnung getragen wurde – und es passt wieder nicht“, sagt Robert.

Anstatt eine Neiddebatte zu schüren, sollten wir uns lieber auf die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen konzentrieren, meint Robert.

So oder so – eine Neiddebatte ist nie zielführend! Sie führt nur zu einer Spaltung der Gesellschaft, die wir nie und schon gar nicht aktuell gebrauchen können.

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