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Lahme Bürokratie: Gründer in Österreich brauchen Geduld

Insider Nº85 / 22 2.3.2022 News

Unternehmensgründer in Österreich müssen drei Wochen, vier Tage, sieben Stunden und 16 Minuten arbeiten, damit sich die Gründungskosten amortisieren (in UK sind es eine Stunde und 21 Minuten), lese ich auf money.co.uk. Die britische Vergleichsplattform für Finanzdienstleistungen hat GmbH-Gründungen in 35 Länder verglichen, Österreich belegt den 29. Platz. Nun machen GmbHs bei uns aber lediglich 14,8 Prozent der Neugründungen aus. Das ist wenig! „80 Prozent der Neugründungen sind Einzelunternehmen, die kann man kostenfrei und unkompliziert in nur 15 Minuten gründen“, sagt mir Elisabeth (Zehetner-Piewald), sie ist Geschäftsführerin des WKO-Gründerservices.

Nach dem Neugründungsförderungsgesetz (klick hier) sind Neugründungen unter bestimmten Voraussetzungen von diversen Abgaben und Gebühren befreit. Elisabeth (du siehst sie oben) fordert für Startups überhaupt eine neue, attraktive Rechtsform, die GmbH wird derzeit den Bedürfnissen der Startups nicht gerecht. Neben einer digitalen Signatur und der Möglichkeit einer Mitarbeiterbeteiligung, braucht es laut Elisabeth

„eine unbürokratische, digitale Gründung, die die Kosten minimiert (keine Notariatspflicht), die Gründungsdauer samt Eintragung ins Firmenbuch unter 24 Stunden senkt sowie unbürokratische Änderungen und Übertragungen von Gesellschaftsanteilen“.

Klingt vernünftig!

Übrigens: Hast du gewusst, dass es in Österreich die viertmeisten Startups in ganz Europa gibt (sechs Stück)? Das hat eine aktuelle Erhebung des Tech-M&A-Beraters i5invest und des Tech-Investors i5growth festgestellt. Darauf können wir schon stolz sein – damit wurden über 6.000 Arbeitsplätze geschaffen! Hier habe ich die Unicorn-Map für dich:

i5growth/i5invest

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