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Lücke im Gesetz: Ärger beim Flughafen Wien

Insider Nº59 / 23 1.3.2023 News

Ich hatte heute bei der Bilanzpressekonferenz der Flughafen Wien AG (2022 gabs gute Zahlen!) den Eindruck, dass das Übernahmeangebot von IFM für Flughafen-Aktien (lies hier mehr dazu) Vorstandschef Günther (Ofner) immer noch wurmt. Günther wünscht sich deshalb auch, dass beim Investitionsschutzgesetz nachgebessert wird, das kritische Infrastruktur schützt. Erinnere dich, Minister Martin (Kocher) hatte das Übernahmeangebot für den restlichen Streubesitz geprüft und Investor IFM mit Auflagen die Freigabe gegeben.

„Das Gesetz hat eine Lücke. Das betroffene Unternehmen wird ins gesamte Verfahren nicht miteinbezogen, es gibt keine Möglichkeit zur Stellungnahme. Außerdem wurden wir von IFM ja nicht einmal über das Übernahmeangebot informiert, obwohl das gesetzlich möglich wäre. Es gab seit Ende der Frist auch keine Gespräche“, sagt mir Günther.

Für die Zukunft wünscht sich Günther, der auch Chefaufseher der staatlichen Beteiligungsgesellschaft Öbag ist, dass hier wieder ein vertrauensvollerer Umgang herrscht. Die Sicherung der Börsennotierung und der Erhalt des Streubesitzes zählen ab sofort zu den wichtigsten Zielen.

„Ich glaube, die Stakeholder würden ein weiteres Angebot von IFM als feindseligen Akt ansehen“, sagt Günther.

Wenn du mich fragst, wird es IFM sicher noch einmal probieren!

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