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Mehr Geld: Miba will Squeeze-Out-Verfahren entgehen

Insider Nº143 / 15 22.9.2015 News

Der Haupteigentümer (93 Prozent) des oberösterreichischen Technologiekonzerns Miba AG, die Mitterbauer Beteiligungs-AG (MBAG), stockt ihr Übernahmeangebot an den Streubesitz von 550 auf 565 Euro pro Aktie auf. Damit versucht man, dem langwierigen und kostspieligen gerichtlichen Nachspiel bei einem Squeeze-Out zu entgehen (siehe Bank Austria und CO). Börsenabgänge (neben Miba aktuell auch BWT, Bene, ATB mit Squeeze-Outs) kann ich als Börsenpatriot nicht gutheißen.

Mir gefällt aber der Wortlaut der MBAG zum Squeeze-Out: „Die MBAG würde die (für das Squeeze-Out-Verfahren) notwendigen Geldmittel lieber rasch und direkt allen Streubesitz-Aktionären zugutekommen lassen, statt sie in den kommenden Jahren für Verfahrenskosten auszugeben.“ Der Angebotspreis von 565 Euro pro Aktie liegt laut Angaben der MBAG um 22,5 Prozent über dem letzten Börsenkurs vor Bekanntgabe des Angebots.

Während sich die Miba vom Börsenparkett verabschiedet, tanzt an der Frankfurter Börse ein anderer Autozulieferer (mit Österreich-Bezug) auf. Die in Wien aufgewachsene Maria-Elisabeth (Schaeffler-Thumann) bringt als Eigentümer (20 Prozent gehören ihr) gemeinsam mit ihrem Sohn (hält 80 Prozent) die Schaeffler AG nach Frankfurt an die Börse (erster Handelstag am 05. Oktober).

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