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Opferrolle: Wirecard-Chef schwimmen Felle davon

Insider Nº282 / 20 19.6.2020 News

Nach dem Kurssturz von über 50 Prozent hat sich der österreichische Wirecard-Boss Markus (Braun) heute 2 Uhr morgens per Youtube-Video zu den aktuellen Vorwürfen gemeldet (die Kommentarfunktion wurde dabei clever deaktiviert). Für mich kommt das viel zu spät!

„Es kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass die Wirecard AG in einen Betrugsfall erheblichen Ausmaßes zum Geschädigten geworden ist“, sucht Markus die Opferrolle.

Der Aktie hat es nicht geholfen (sie hat heute weitere 46 Prozent verloren). Markus schafft es damit auf das Titelblatt der deutschen „Bild“. Im Brennpunkt steht er aber genauso bei CNBC, der New York Times oder Washington Post. Neben dem schweren Imageschaden verliert Markus selbst gerade sehr viel Geld (er hält 7,05 Prozent Wirecard-Aktien).

Ich kann mich noch gut erinnern, als wir Markus als österreichisches Aushängeschild an der deutschen Börse hochgehimmelt haben. Jetzt könnte tatsächlich der tiefe Fall kommen. Ein Ausscheiden aus dem deutschen Aktienindex sehe ich sehr wahrscheinlich, sollte es nicht bald zu einer drastischen Wende kommen.

Hier das Video zum Nachsehen:

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