Zittern vor Giganten: Blackrock spendet 100 Millionen US-Dollar

Insider Nº364 / 21 20.9.2021 ESG

Die Angst unter den Nachhaltigkeits-Pionieren in der Finanzbranche „vergessen zu werden“, ist groß. Seitdem auch große internationale Player wie Blackrock, Vanguard, JP Morgan oder Amundi auf grüne Investments setzen, wird es auch für die heimischen „Early Birds“ von Kepler Fonds, über die Erste Asset Management bis zur Raiffeisen KAG schwieriger, Aufmerksamkeit von Investoren zu bekommen. Mit viel Geld lässt sich nämlich auch Aufmerksamkeit kaufen. Bestes Beispiel dafür: Die Blackrock Foundation gab heute eine Zuwendung von 100 Millionen US-Dollar für das Catalyst-Programm von Breakthrough Energy (Gründer Bill Gates) bekannt. Das Geld soll die Entwicklung von Klimaschutzlösungen beschleunigen, um das bis 2050 angestrebte Ziel von Netto-Null-Emissionen zu erreichen oder wie CEO Larry (Fink) erläutert:

„Der Übergang zu einer Welt mit Netto-Null-Emissionen und die Schaffung einer nachhaltigeren Zukunft liegen in der gemeinsamen Verantwortung von uns allen – Bürgern, Unternehmen und Regierungen. Um die 50 Billionen US-Dollar an Kapital zu mobilisieren, die zur Finanzierung der globalen Energiewende benötigt werden, erfordert es innovative neue Partnerschaften im öffentlichen, privaten und gemeinnützigen Sektor“.

Für Anleger bedeutet das, beim Engagement der „Großen“ noch genauer hinzusehen, denn „Greenwashing“ wird weiter zunehmen. Für die heimischen Fondsgesellschafften gilt es noch stärker auf Nischen zu setzen und mit einem exzellenten Track-Record zu punkten. Auch eine gemeinsame Vermarktung im Ausland wäre eine Idee. Hier wäre ein Schulterschluss und ein Umdenken notwendig, um Österreich als grünen Finanzmarkt mit grünen Assetmanagern zu vermarkten.

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