© Börsianer

Deloitte-Studie: Banken müssen sich neu erfinden

Insider Nº65 / 22 18.2.2022 News

Beim Durchblättern des Deloitte Banking Outlook 2022 (lies hier nach) ist mir aufgefallen, dass die Covid-Pandemie nicht nur für einen ordentlichen Digitalisierungschub (inklusive Einsatz von Künstlicher Intelligenz) bei den heimischen Banken gesorgt hat (obwohl da noch viel zu tun ist!), sondern auch die Arbeitswelt der Banken vollkommen durcheinander gewürfelt hat. Die Führungskräfte haben plötzlich die Aufgabe, das Zugehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter zu fördern – virtuell (aus dem Home Office) ist das gar nicht so einfach.

„Verschärft wird die derzeitige Situation durch den Kampf um Talente am Arbeitsmarkt. Insbesondere bei begehrten Positionen haben sich die Machtverhältnisse zugunsten der Arbeitnehmer verschoben. Auch das Unternehmen bewirbt sich heutzutage mehr denn je beim Bewerber“, sagt Deloitte-Experte Dominik (Damm).

Die Suche nach exzellenten Mitarbeitern ist also nicht nur in der Industrie Thema. Spannend finde ich auch, dass eine tiefere Kundenbeziehung bald Schnee von gestern ist, weil eine emotionale Bindung zur Bank oder auch zur Marke „durch digitale Interaktion nur schwer aufgebaut werden kann“. Das müssen die Banken alles neu denken. Fad wird ihnen nicht!

Immobilienkredite: Nicht alle Bankenchefs sind erfreut 
25.5% Prämie für Flughafen Wien-Aktien
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Ungarn steigt ein: VIG bei Aegon-Deal erfolgreich
“Kapitalmarkt als Blockbuster“: Ideologische Gräben überwinden

Jetzt Abonnieren

LINKEDIN RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.