Cyberangriffe: In Russlands Fadenkreuz

Insider Nº130 / 23 4.5.2023 News

„Liebesgrüße aus Moskau“ war ein guter James Bond-Film, der mir derzeit einen ironischen Beigeschmack verleiht. Fast drei von vier heimische Unternehmen fürchten nämlich staatliche oder staatlich unterstützte Cyber-Angriffe, sogenannte Advanced Persistent Threats (kennst du unter der Abkürzung APTs). Das lese ich in der wieder recht umfangreich ausgefallenen Studie zu Cybersicherheit von KPMG.

Finanzministerium warnt

Diese Furcht deckt sich mit Infos, die zuletzt vom Finanzministerium kamen. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs wurden vermehrt Cyberangriffe von staatlichen russischen Akteuren verzeichnet, heißt es dort.  

Das zeigt für mich, dass wir auch in unserer vermeintlichen Insel der Seeligen einsehen müssen, dass Russland die österreichischen Wirtschaftsunternehmen als feindliche Ziele sieht. Vorsicht ist geboten. Bei jedem zehnten Fall beläuft sich die Schadenssummer übrigens auf mehr als eine Million Euro. Über einige Fälle habe ich dir berichtet – lese hier und hier.  Laut aktuellem Cyber Security Report von Deloitte wollen aber nur elf Prozent der Unternehmen ihre Systeme updaten oder verbessern.

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