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Paukenschlag: Bawag bricht frühzeitig mit Post

Insider Nº60 / 18 27.2.2018 News

Die Bawag PSK beendet mit Ende 2019, zwölf Monate früher als erwartet, die Filialpartnerschaft mit der Österreichische Post AG. Das wirkt sich in Einmaleffekten von rund 110 Millionen Euro in der Bilanz 2017 aus. Die vorzeitige Beendigung der Partnerschaft überrascht mich nicht. Ich hatte dich bereits im Zuge des Börsengangs der Bawag Group AG darauf hingewiesen. Schließlich will Bawag-Vorstandsvorsitzender Anas (Abuzaakouk) sein Unternehmen zukünftig von einem Banken- zu einem Technologiekonzern ausrichten. Eine Post-Partnerschaft würde diesen Entwicklungsprozess hemmen.

„We want to think and act like a technology concern“,          sagt Anas (er spricht nur Englisch).

Für die Österreichische Post AG ist die vorzeitige Vertragsauflösung doppelt bitter. Zum einen muss sie aus 73 Standorten (mit Hauptmieter Bawag AG) raus. Zum anderen muss sie einen neuen Finanzdienstleister als Partner finden. Keine leichten Aufgaben für Post-Chef Georg (Pölzl) und sein Team. Neue Partner werden sich die Rentabilität einer solchen Geschäftsbeziehung genau anschauen. Georg will, wie ich gehört habe, 2018 auf jeden Fall eine Entscheidung dazu treffen.

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