© Voestalpine AG

Gutes Rezept: Mitarbeiter als Kernaktionäre

Insider Nº288 / 21 19.7.2021 News

Die Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung der Voestalpine AG (lies hier mehr dazu) feiert heuer ihr 20-jähriges Bestehen. Insgesamt halten 25.000 Mitarbeiter (ehemalige und aktive) 14,8 Prozent. Das ist schon ein ordentliches Gewicht der Mitbestimmung! Find ich sehr cool! So richtig Vergleichbares gibt es in anderen ATX-Unternehmen nicht, obwohl die Wienerberger AG mit ihrer vor drei Jahren begonnenen Mitarbeiterbeteiligung ebenfalls das Ziel hat, „die eigene Belegschaft zu einem starken internen Kerninvestor aufzubauen“, wie mir Sprecherin Claudia (Hajdinyak) sagt. Derzeit sind 800 Mitarbeiter Aktionäre, jedes Jahr besteht die Möglichkeit, bis zur Steuerfreibetragsgrenze Aktien einzukaufen. Für zwei Aktien gibt es eine Bonusaktie.

Bei der Erste Group Bank AG hatten Mitarbeiter 2018 und 2019 die Möglichkeiten, über die neu eingerichtete Beteiligungs-Stiftung Aktien zu erwerben, davon haben 1.200 gebraucht gemacht, die 700.000 Aktien oder 0,16 Prozent an der Bankengruppe halten. Je zehn Aktien gab es eine Gratisaktie, pro Mitarbeiter und Jahr wurden Gratisaktien im Wert von maximal 7.500 Euro finanziert. 2020 gab es kein Programm, „ob wir 2021 oder 2022 wieder eines auflegen, ist noch nicht entschieden, aber sehr gut vorstellbar“, schreibt mir Sprecher Peter (Thier). Insgesamt besitzen die Erste-Mitarbeiter inklusive Vorstand übrigens 4,2 Millionen Aktien (sind rund ein Prozent). Bei der Oberbank AG sind es schon 4,15 Prozent.

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