© APA Picturedesk

Startup300 verlässt Börse: Außer Spesen nichts gewesen

Insider Nº481 / 21 21.12.2021 News

Während der ATX der Wiener Börse floriert (lies hier), muss der Direct Market Plus leider einen Abgang verzeichnen. Das Linzer Unternehmen Startup 300 AG, das ein eigenes Ökosystem für Startups erschaffen will, wird im März 2022 die Börse verlassen. Wieso? Aus der Adhoc-Meldung des Unternehmens kann ich mehrere Gründe entnehmen. Der Vorstand ist mit der Aktienentwicklung unzufrieden (von 10 auf 2,1 Euro), das Handelsvolumen von 360.000 Euro stehe nicht in Relation zu den Kosten und dem bürokratischen Aufwand und die Marktkapitalisierung liege außerdem unter dem echten Wert der Assets. Die Gründe erscheinen mir als plausibel – außer Spesen ist da wohl nichts gewesen.

Schade, dass die Wiener Börse einen Handelsteilnehmer verliert. Gerade der Direct Market Plus sollte den Aktienhandel für Klein- und Mittelunternehmen zu wirtschaftlich attraktiven Preisen ermöglichen. Dieses Delisting sollte Motivation sein, die Teilnahme am Börsengeschehen noch einfacher und unkomplizierter zu gestalten!

Neue Sprecher: Öbag und ÖBB setzen auf Finanzexpertise
Indexkaiser: Ein Hoch auf den ATX
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Xmas-Shopping: Erste Group schlägt in Ungarn zu
Verdächtige Studien: Neuer Finanzminister distanziert sich

Jetzt Abonnieren

LINKEDIN RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.